Bereiten Sie eine Pflanzschale oder einen Blumentopf mit Erde vor. Am besten verwenden Sie Anpflanzerde aus dem Gartenfachmarkt oder eine Mischung aus Blumen- und Muttererde.
Sähen Sie die feinen Samen aus. Achten Sie darauf die Tabaksamen nicht zu dich auszusähen, damit die jungen Pflanzen sich nicht gegenseitig Platz, Licht und Wasser wegnehmen. Auf keinen Fall dürfen sie das Tabaksaatgut mit Erde bedecken. Tabak ist eine Lichtkeimende Pflanze. Bedeckt mit Erde würde der Tabaksamen faulen und seine Keimfähigkeit verlieren.
Nun leicht begießen.
Nach ca. 12 Tagen keimen die Samen. Achten Sie darauf das die sehr empfindlichen Pflänzchen nun nicht ständig in der prallen Sonne stehen.
Wenn die Pflänzchen eine größe von 5-6 cm erreicht haben können Sie anfangen die pflanzen zu pikieren, das heißt sie zu trennen und in größere Töpfe umzupflanzen und anschließend in noch größere Töpfe oder ins Freiland zu pflanzen. Achten Sie darauf das bis zum 15. Mai besteht Frostgefahr.
Der größte Tabakschreck ist die Schnecke. Achten Sie darauf den Tabak vor Ungeziefer zu schützen.
Später können die Pflanzen gedüngt werden. Von Hornmehldüngung sehen wir seit den BSE Skandalen natürlich ab.
Düngen Sie mit organischem Dünger wie Kompost.
Die Pflanze mag nun einen Standort ohne direkte Sonneneinstrahlung, damit die Blätter nicht in der Sonne verbrennen (Den Tabak zu verbrennen ist schließlich erst hinterher Ihre Aufgabe).
Die Blüten müssen rechzeitig abgeschnitten werden, damit die Pflanze ihre Energie für den Aufbau der Tabakblätter nutzen kann.
Verlieren die Blätter ihre dunkelgrüne Farbe und werden leicht gelb können Sie geerntet werden. Niemals alle Blätter auf einmal ernten sondern nicht mehr als 2-4.
Die Blätter werden an einem schattigen und Trockenen Ort zum Trocknen aufgehängt. Praktisch ist hierfür die Stiele der Blätter mit einem Faden und einer Dicken Nadel auf zu fädeln.